Französisch Polynesien

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Reiseinformationen zu den Gesellschaftsinseln in der Südsee

 

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Geografie

Französisch Polynesien besteht aus einer Ansammlung von über hundert Inseln und Atollen in der Mitte des Südpazifiks auf dem Breitengrad Nordaustraliens. Genauer betrachtet umfasst Französisch Polynesien fünf Archipele. Diese Inselgruppen mit einer Landfläche von gerade mal 4.000 km² verteilen sich auf einer Wasserfläche von etwa 4.000.000 km². Es handelt sich um die gebirgigen Marquesasinseln im Nordosten, die weniger hohen Gambierinseln im Südosten, die Australinseln im Süden, die sehr flachen Tuamotuatolle in zentraler Lage und die wiederum gebirgigen Gesellschaftsinseln im Westen. Sämtliche Inseln und Atolle sind vulkanischen Ursprungs. Je länger die vulkanische Aktivität zurückliegt, desto niedriger und flacher sind die Inseln. Der gebirgige Archipel der Gesellschaftsinseln ist also erdgeschichtlich jünger als die anderen weniger hohen Inseln. Auf den Gesellschaftsinseln leben mit ca. 230.000 die mit Abstand meisten Menschen und sie sind der wirtschaftliche und touristische Mittelpunkt von Französisch Polynesien. Es waren diese Gesellschaftsinseln, die ich als Reiseziel ausgesucht hatte.

Die Gesellschaftsinseln – in Landessprache »Îles de la Societé« – lassen sich wiederum in zwei Gruppen einteilen. Die Inseln über dem Wind befinden sich im Südosten und bestehen aus Tahiti, Moorea und Tetiaroa. Die Inseln unter dem Wind befinden sich im Nordwesten und bestehen aus Huahine, Raiatea, Tahaa, Bora Bora, Maupiti und Tupai. Mit Ausnahme der jeweils letztgenannte habe ich alle Inseln besucht. Die Distanz zwischen der westlichsten Insel Maupiti und der östlichsten Insel Tahiti beträgt etwa 300 Kilometer.

Karte der westlichen Gesellschaftsinseln einblenden

Karte der östlichen Gesellschaftsinseln einblenden


Nützliche Hinweise

Französisch Polynesien ist ein Überseegebiet (collectivité d'outre-mer (COM, Nr. 987)) von Frankreich. Da es nicht den Status eines Departements hat, gelten andere Gesetze als in Frankreich selbst. Entscheidend für Touristen ist, dass Französisch Polynesien nicht zur Europäischen Union gehört und die Währung nicht der Euro ist. Stattdessen bezahlt man mit dem Pazifischen Frank (XPF), der jedoch fest am Euro gekoppelt ist (1 EUR = 120 XPF). Ein Visum wird für Touristen der Europäischen Union nicht benötigt. Die Hauptstadt von Französisch Polynesien ist Papeete auf der Hauptinsel Tahiti. Die Amtssprache von Französisch Polynesien ist, wie man ahnen kann, Französisch. Die Lokalsprache Tahitianisch ist in Französisch Polynesien weit verbreitet. In den Touristenzentren kommt man mit Englisch jedoch gut durch. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit ist es in Papeete zwölf Stunden früher, ansonsten elf Stunden.


Tourismusbüro

Marketing, Promotion und Verkauf von Französisch Polynesien als Reiseziel wurden in die Organisation »Tahiti Tourisme« gebündelt. Die Organisation unterhält zwölf ausländische Vertretungen, darunter auch ein Büro in Deutschland. Dort können weitere Informationen eingeholt werden, die die deutschsprachige Website nicht beantwortet.

Diese unten aufgeführte Website gibt zunächst allgemeine Informationen zur Region, Kultur und Natur. Dann werden die Archipele und Hauptinseln von Französisch Polynesien beschrieben. Im Kapitel »Aufenthalt« werden mögliche Aktivitäten vorgeschlagen, darunter Flitterwochen, Tauchen, Segeln und Wandern. Und im letzten Kapitel zur Planung der Reise gibt es Tipps zur Anreise, Transport und Unterkünfte. Desweiteren gibt es einen Bereich zum Herunterladen thematischer Broschüren. Am wertvollsten dürfte der ca. 200 Seiten starke »Reiseplaner« sein, der alle zwei Jahre neu herausgegeben wird.

Reiseplan

Es gibt in Deutschland einige Reiseveranstalter, die sich auf den pazifischen Raum oder speziell die Südsee spezialisiert haben und die meisten haben auch Französich Polynesien im Programm. Hier kann man recht individuell ein Programm aus Flügen und Unterbringung zusammenstellen lassen. Obwohl ich meist meine Reisen selbst organisiere, wollte ich diesmal ein Reisebüro in Anspruch nehmen. Denn die Reise ist, bedingt durch die Ferne und Exklusivität, (sehr) teuer. Falls vor Ort was schief laufen sollte, dann könnte ich mich aufs Reisebüro berufen. Tatsächlich habe ich dennoch den Flug von Deutschland nach Tahiti selbst gebucht, da ich ein sehr viel günstigeres Angebot im Internet fand, was das Reisebüro nicht anbieten konnte. Die Flüge zwischen den Inseln und die Unterkünfte auf den Inseln habe ich dann übers Reisebüro gebucht.

Ich plante fast alle Gesellschaftsinseln von Französisch Polynesien zu besuchen. Und um dies in Ruhe zu tun und dabei Transferzeiten zwischen den Inseln und ebenfalls einige Schlechtwettertage zu berücksichtigen, entschloss ich mich zu einer Reisedauer von gleich vier Wochen. Ich wählte den September als Reisemonat. Die Hochsaison geht dann langsam zu Ende und die Regenzeit hat dann noch nicht angefangen. Es war ein Kompromiss zwischen etwas günstigere Preise, etwas weniger Urlauber und doch noch gutes Wetter, siehe Abschnitt »Wetter«. Man kann praktisch an jedem Wochentag nach Tahiti fliegen. Doch nicht jeder beliebige An- und Abreisetag ist gleich teuer. Nach meinen Recherchen im Internet, die ich fünf Monate vor meinem Abflug startete, gab es erhebliche unterschiede und so fand ich für jenen Vierwochen-Zeitraum die optimalen An- und Abreisetage, siehe Abschnitt »Fluggesellschaft«. Von einem Reiseführer ließ ich mich inspirieren wie lange ich etwa auf jeder Insel bleiben möchte. Dabei ging es mir hauptsächlich um Wanderaktivitäten im Gebirge und Wasseraktivitäten in den Lagunen, siehe Abschnitt »Reiseführer«. Diese Verweildauer pro Insel machte ich zur Grundlage die Flüge zwischen den Inseln zu bestimmen. Keine einfache Aufgabe. Denn der Flugplan sieht keinesfalls vor, dass man an jedem Tag von einer beliebigen Insel zur nächsten beliebigen Insel fliegen kann. Und so musste ich feststellen, dass meine favorisierte Inselreihenfolge nicht möglich war. Somit legte ich mich dann auf eine andere Inselreihenfolge fest und konnte die gewünschte Verweildauer pro Insel weitestgehend einhalten, siehe Abschnitt »Mobilität«. Im diesem Abschnitt geht es nicht nur um die erwähnte Mobilität zwischen den Inseln, sondern auch um die Mobilität auf den Inseln.

Somit war von vorne herein festgelegt, zu welchen Zeiten ich auf welcher Insel sein werde und hatte ich entsprechende Flüge und Unterkünfte im Reisebüro gebucht. Das Reisebüro riet mich dringend davon ab, je nach Fortschritt meiner Aktivitäten, alles vor Ort zu organisieren. Zwar nicht ganz uneigenützig, aber ich sah ein, dass es zu riskant ist beim Inselhüpfen keine Reservierungen in der Hand zu haben, zumal im September nach wie vor Hochsaison ist. Vor Ort stellte ich tatsächlich fest, dass die kleinen Propellermaschinen jedes Mal vollbesetzt waren.

Fluggesellschaft

Da Französisch Polynesien von Europa aus gesehen fast genau auf der anderen Seite der Erdkugel liegt, könnte man die Region ostwärts über Asien oder westwärts über Amerika anfliegen. Beide Flugvarianten werden angeboten, aber eigentlich kommt nur ein Flug über Amerika in Frage, da diese Variante zeitlich wesentlich kürzer ist. Der internationale Flughafen von Französisch Polynesien befindet sich in Faaa bei Papeete auf der Hauptinsel Tahiti (Flughafencode »PPT«). Er wird von Los Angeles in den USA von den Fluggesellschaften »Air Tahiti Nui« und »Air France« angeflogen. Andere Fluggesellschaften bieten diese Strecke lediglich im Codesharing an. Die Konkurrenz auf dieser Strecke ist also überschaubar, was die Preise in die Höhe treibt.

Da lediglich zwei Fluggesellschaften die letzte Strecke nach Tahiti bedienen, gibt es auch nur zwei Buchungsvarianten. Entweder der Flug mit »Air France« über Paris und Los Angeles und auch selbst geflogen im »Skyteam«, oder der Flug mit »Air New Zealand« über London und Los Angeles. Wobei »Air New Zealand« selbst nur die mittlere Strecke über den Atlantik fliegt. Die beiden anderen Strecken nach London und von Los Angeles werden im Codesharing von Partnerfluglinien in der »Star Alliance« geflogen. Mal ist die eine Variante günstiger, mal die andere. Für einen etwa vierwöchigen Aufenthalt im September muss mit einem Flugpreis von mindestens 1800 Euro inklusive aller Gebühren gerechnet werden. Im Internet fand ich durch Abfragen mit unterschiedlichem Rückflugdatum einen Flugpreis von 1400 Euro mit »Air New Zealand«, was als Schnäppchen gilt. Das Reisebüro riet mich dann auch diesen Flug schnellstmöglich selbst zu buchen, da in dessen Buchungssystem zwar derselbe Flug verfügbar war, aber nicht zu diesem Preis.

Meine Flüge von München über London und Los Angeles nach Papeete dauerten etwa 29 Stunden inklusive Umsteigezeiten von etwa 7 Stunden. Es ist im Linienverkehr kaum möglich schneller nach Papeete zu kommen. Die Umsteigezeiten sollten großzügig geplant sein, damit Anschlussflüge im Verspätungsfall nicht verpasst werden.

Hinweis für Umsteiger in Los Angeles

Der Flughafen von Los Angeles hat keinen Transitbereich für unkompliziertes Umsteigen bei internationalen Verbindungen. Stattdessen muss man das komplette Einreiseverfahren durchlaufen. Es fängt damit an, dass die Reise beim amerikanischen Heimatschutzministerium mindestens drei Tage im voraus im Internet kostenpflichtig angemeldet werden muss (ESTA-Antrag). Der Antrag wird in einem automatisierten Verfahren im Normalfall innerhalb weniger Stunden oder Tage genehmigt und erlaubt den Antritt der Reise in die USA, nicht jedoch die Einreise selbst. Vor Ort müssen auf Basis dieses genehmigten Antrags am Computerterminal weitere Fragen beantwortet werden. Außerdem werden dabei Foto und Fingerabdrücke genommen. Danach genehmigt ein Beamter im persönlichen Kontakt im Normalfall die Einreise in die USA. Als nächster Schritt muss das Gepäck vom Band geholt werden, obwohl es bis zur Endbestimmung Papeete durchgecheckt wurde. Danach folgt man der Beschilderung für Anschlussflüge. Im wahrsten Sinne des Wortes »kurz bevor man draußen auf der Straße von LA steht«, gibt es die Möglichkeit das abgeholte und bereits vorher durchgecheckte Gepäck auf ein dafür vorgesehenes Band zu legen. Dann geht es weiter zum Check-in-Schalter, um den Sitzplatz für den Anschlussflug zu reservieren. Und schließlich geht man noch mal durch die Sicherheitskontrolle. Diese Prozedur hatte bei mir inklusive Warterei knappe zwei Stunden gedauert.

Mobilität

Transport zwischen den Inseln

Für den Transport zwischen den Inseln ist das Flugzeug die erste Wahl. Die lokale Fluggesellschaft »Air Tahiti« verbindet alle Gesellschaftsinseln miteinander, entweder direkt oder mittels Zwischenlandung auf einer anderen Insel. Die Fluggesellschaft besitzt ein Dutzend kleinere Propellermaschinen, die kontinuierlich zwischen irgendwelchen Inseln unterwegs sind. Das heißt aber nicht, dass man an jedem beliebigen Tag zu jeder beliebigen Insel fliegen kann. Die Reihenfolge der zu besuchenden Inseln und auch die Besuchsdauer je Insel wird somit vom Flugplan bestimmt. Der Flugplan von »Air Tahiti« wechselt zweimal jährlich und zwar im April und im November. Er kann auf der Internetsite von »Air Tahiti« heruntergeladen werden. Falls mehrere Inseln besucht werden, kann der »Air Tahiti Pass« von Interesse sein. Wenn nur die Gesellschaftsinseln besucht werden, dann reicht der »Bora Bora Pass«. Es gibt noch weitere Pässe für andere Inselgruppen und Erweiterungen zu einem bestehenden Pass. Zum günstigeren Festpreis können dann die verschiedenen Inseln angeflogen werden, allerdings unter Berücksichtigung bestimmter Regeln.

Obwohl manche Inseln nicht weit auseinander liegen, kann das Boot seltener benutzt werden. Ausnahme ist die Bootsverbindung zwischen Tahiti und Moorea. Die halbstündige Fahrt wird von den zwei Fährgesellschaften »Aremiti« und »Terevau« mehrfach täglich angeboten. Fahrpläne befinden sich auf deren Internetsites. Bezüglich den Inseln unter dem Wind gibt es noch den Fährdienst von »Maupiti Express«, der mit sehr geringer Frequenz die Inseln Bora Bora, Tahaa und Raiatea verbindet. Ein gleicher Service von »Maupiti Express« zwischen Bora Bora und Maupiti wurde leider (permanent) eingestellt. Es sieht derzeit nicht danach aus, dass der defizitaire Fährdienst seinen Fahrplan (wieder) erweitern wird, was auch dessen fehlende Internetpräsenz nahelegt.

Transport auf den Inseln

Für den Transport auf den Inseln gibt es mehrere Möglichkeiten. Für die größeren Inseln Tahiti und Moorea hatte ich ein Auto für die gesamte Verweildauer gemietet. Für die kleineren Inseln Huahine, Raiatea und Tahaa bietet sich auch das Auto an, aber nur tageweise. Das Mieten eines Autos hatte ich jeweils vor Ort geregelt. Im letzteren Fall ließ ich mir einen Leihwagen bequem über den Besitzer der Unterkunft vermitteln. Auf Bora Bora und Maupiti ist das Fahrrad ideal, was ebenfalls bequem vor Ort gemietet werden kann. Beide Inseln besitzen eine nahezu flache Ringstraße von 32 bzw. 9 Kilometern. Für Bora Bora kommen noch zusätzlich Quads und Roller in Frage. Sowie motorisierte Kleinboote um selbständig durch die Lagune und zu den Motus zu schippern. Die Motus sind die vorgelagerten Inselchen, die die Lagune vom Meer trennen.

Mobilität

Transport zwischen den Inseln

Air Tahiti

Aremiti

Terevau

Unterbringung

Da ich zum Thema »Unterbringung« ausführlicher berichten möchte, habe ich dem an anderer Stelle in diesem Reisebericht eine eigene Seite gewidmet. Dort geht es dann um Hotels und Pensionen.

Unterbringung


Reiseführer

Beim Reiseführer ging es mir darum einen zu finden, der sich ausschließlich auf mein Reiseziel Französisch Polynesien beschränkt und nicht etwa generell auf die Südsee. Dadurch versprach ich mir maximale Information und weniger Seiten die sich mit Orten beschäftigen, die mich für diese Reise nicht interessieren. Leider behandeln alle deutschsprachigen Reiseführer die gesamte Südsee. Deswegen landete ich letztendlich beim Reiseführer von »Lonely Planet«, der den Gesellschaftinseln ausreichend widmet und auch Informationen über die von mir favorisierten Wanderaktivitäten liefert. Der Reiseführer steht in der aktuellsten Ausgabe in Englisch zur Verfügung. Leser die Französisch beherrschen, können auch auf die französische Ausgabe zurückgreifen, oder auf einen Reiseführer von »Petit Futé«. Die aktuellste Ausgabe ist jeweils zu bevorzugen.

Bevor die Inseln von Französisch Polynesien ausführlich zur Sprache kommen, leitet der Reiseführer mit etwa 40 Seiten ein: Eine Geografie, eine Top 15 der Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, ein Jahreskalender der kulturellen und sportlichen Veranstaltungen und Tipps zur Vorbereitung der Reise. Es folgt der Hauptteil des Reiseführers mit Informationen zu jeder einzelnen Insel. Etwa hundert Seiten werden dabei den Gesellschaftsinseln gewidmet. Dabei geht es jeweils um Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Ausflüge, Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurants. Und zum Schluss wird ausführlicher eingegangen auf Land, Leute, Kultur und Geschichte.

Reiseführer

Reiseführer

Tahiti & French Polynesia

Celeste Brash und Jean-Bernard Carillet

256 Seiten

Über 30 Karten

EUR 16,00 zzgl. Versand

Lonely Planet

Straßenkarte

Obwohl Wandern auf den Gesellschaftsinseln von Französisch Polynesien sicherlich ein Thema ist, habe ich selbst in der französischen Presse keinen Wanderführer und keine Wanderkarten gefunden. Die unten aufgeführte Karte im Maßstab 1:100000 aus dem Kartenverlag »ITMB« ist dennoch brauchbar für die Orientierung und als Straßenkarte bei den Autofahrten sehr gut geeignet. Die Karte deckt alle Gesellschaftsinseln ab und enthält zudem einen kleinen Stadtplan der Hauptstadt Papeete im Maßstab 1:12500.

Straßenkarte

Straßenkarte

Tahiti

Maßstab 1:100000

EUR 9,50 zzgl. Versand

International Travel Maps & Books

Wetter

Das Klima in Französisch Polynesien ist tropisch und feucht. Trotz der enormen Ausdehnung im zentralen Südpazifik ist das Klima fast überall einheitlich. Die Temperaturminima und -maxima variieren wenig im Laufe des Jahres. Für die meistbesuchten Gesellschaftsinseln bewegen sich die Temperaturminima zwischen etwa 24°C und 20°C und die Temperaturmaxima zwischen etwa 28°C und 31°C. Während die Temperaturen also wenig schwanken, gibt es bei den Niederschlagsmengen sehr wohl deutliche Unterschiede. Somit spricht man in Französisch Polynesien von einer Trocken- und Regenzeit. Die ideale Reisezeit ist die Trockenzeit, die etwa von Mai bis Oktober dauert. Hier kann mit lediglich vier bis sieben Regentage im Monat gerechnet werden. In dieser etwas kühleren Jahreszeit drehen die Passatwinde auf Südost. Die Regenzeit dauert von etwa Dezember bis März. In dieser Zeit gibt es monatlich etwa zehn bis vierzehn Regentage. Feuchte Luftmassen aus Äquatornähe gelangen aus nordösticher Richting hierhin. Gelegentlich können sich hieraus auch zerstörerische Zyklonen entwickeln. Selbt in der regenarmen Zeit muss immer wieder mit Schauern gerechnet werden. Diese machen die Inseln ganzjährig grün. Bei einer ebenfalls wenig schwankenden Tageslänge von etwa elf Stunden in der Trockenzeit bis etwa dreizehn Stunden in der Regenzeit kann ganzjährig mit durchschnittlich sieben bis acht Sonnenstunden am Tag gerechnet werden. Die Monate August und September haben, rein statistisch gesehen, die meiste Sonne beim geringsten Regen.